Foto: Ellen Schmauss

Die 8. Denzlinger Kulturwoche ist vorbei.

Wir bedanken uns bei all unseren Helfern und Mitarbeitern, den Künstlern, Sponsoren und Besuchern, die diese Woche mit Leben gefüllt und ermöglicht haben.
Mit dem Treffpunkt Foyer, Veranstaltungsformaten wie dem Poetry Slam und einem erweiterten kulinarischen Angebot mit dem KuB-Cake sind wir neue Wege gegangen. Nun sind wir gespannt: Wie hat Ihnen die Kulturwoche gefallen? Was sollte beibehalten werden, was bedarf einer Änderung, welche Ideen könnten die Kulturwoche noch bereichern? Schreiben Sie uns! Per Kontaktformular auf dieser Seite, oder auf Facebook (www.facebook.com/denzlingerkulturwoche). Wir sind gespannt. 🙂

Ihr Team der Denzlinger Kulturwoche.


Neuigkeiten

14.10.2017

Tanz- und Musikgala

von Thomas Hensel

Foto: Ellen Schmauss

Auch Schwäne können ABBA. Das stellt die große Tanz- und Musikgala unter Beweis.
Zwei feurige Komponenten treffen zusammen: Die verschiedenen Tanzensembles von DanceEmotion, Leitung Christina Schnock-Schafheutle, und der Musikverein Denzlingen unter der Leitung von Harald Aigeldinger samt einem gutgelaunten Moderator Rainer Lenz, Saal gefüllt, Licht- und Soundkonzept arrangiert, gut denn.
Der Sound von Flashdance flutet durch das KuB. Dieser steht dem Klangkörper Musikverein. Es folgen an anderer Stelle im abendlichen Programmablauf Lady Marmelade mit einem hinreißenden Saxophon solo aus dem Orchester,Disco-Funk Song  (Keeny Nolan/Bob Crowe), als Evergreen unverwüstlich und im Repertoire wohl gelitten. Der Kriminaltango, niemand aus dem Publikum wollte dem Musikverein auf der Bühne tänzerisch assistieren (schade), ist ein weiteres Solo des Musikvereins, welches ein großartiges Stück, komponiert und ehemals zum Erfolg geführt von Hazy Osterwald und Ralf Bendix, tangoselig umsetzt.
Sei es beim Car Wash (Choreografie Jonas Onny), die mit Reifen, Overalls effektvoll bestückt und  von acht TänzerInnen gezeigtes Auto waschen in reiner Hand Tanzarbeit zeigen. Die Bühne traversierend, hervorgehobene Utensilien solistisch für Momente tänzerisch nutzend. Toll. Jonas Onny zeigt in seiner 2. Choreografie des Abends, bei gleicher Formation, blickpunktmäßig südamerikanischen Tanzcharme via Cuban Sound.

Foto: Ellen Schmauss

Hip-Hop Timeouts (Choreografie: Quanah Sanchez) ist schlichtweg atemberaubend. 2x Gold und 1x Bronze konnte DanceEmotion Formationen beim diesjährigen Dance World Cup in Offenburg abräumen. HipHop Hooks (Choreograhie: Anita Khostavi) zeigt  trefflich die Elemente des Hip-Hop Dance eingebettet in Hip-Hop Musik, wie Breakdance, Rap, Beatboxing. Schnell ist diese Richtung, urspünglich den amerikanischen Ghettos afroamerikanisch belebender Funk- und Soulmusik entstammend, zu einer internationalen Musik-und Tanzgattung emporgestiegen. Tanz und Gesang sind an diesem Abend mittels zweier Sängerinnen zu sehen und zu hören. Big Spender, der Song ist von Cy Coleman und Dorothy Fields für das Musical Sweet Charity komponiert, wird gesungen von der bezaubernden Dagmar Wood, getanzin einer Choreografie von Kalina Vladimirova. 8 Revue - Glamourgirls, schwarze Trikots plus Handschuhe, tiefer Rückenausschnitt und Sex Appeal pur. So macht man Show mittels Tanz. Dagmar Wood ist noch in  Shopping Queen engagiert beim Einkauf zu hören (sollte Ihr dies Tun Selbst Spaß machen) und unterstreicht wunderbar sopranstimmlich die 3 Tänzerinnen, welche Ihre Kauftrophäen an gleich 3 rollenden Kleiderständern aufreihen, ausstellen, ab-und umräubern. Choreografie: Christina Schnock-Schafheutle. Petra Obergfell zeigt in Ihren Gesangsparts zuerst in Watercoloured Borderlines, Choreografie von Frau Schnock-Schafheutle eher die Aktion der 2 Tänzerinnen stimmlich begleitend und dann solistisch mit einem jazzigen Mezzo Tainted Love von Ed Cobb interpretierend. Ihr Gesang ist nun gerade gar nicht „verdorben“, wie es bei „der Liebe“, will heißen „Tainted Love" ab und an der Fall sein kann. Die hohe Schule des Tanz in seiner klassischen Form wird gegeben mit dem Allegro moderato, 2. Akt aus Tchaikovskys Ballett Schwanensee. 8 Tänzerinnen-Schwäne in perlweissen Tutus geben tänzerisch das Echo für die Verzauberung der Liebenden , hier Prinz Siegfried und Odette, choreografiert von Anjuli Flamm.

Foto: Ellen Schmauss

Ein überaus effektvolles Stück in Szene und Musik gelingt mit den Wasser- und Badeszenen zu Händels Wassermusik. Kostüme der Badenixen 20er Jahre 20. Jahrhundert, die Ausführenden alle acht 21. Jahrhundert und die Musik aus dem frühen 18. Jahrhundert, aufgeführt und komponiert für einen britischen George, König auf der Themse rudernd, oder besser gerudert worden. Beat it! In Form eines Michael Jackson memoriam Auftritts, Moon Walk inklusiv (Chor. Anita Khostavi) und Hit the road Jack (Chor. Franziska Wolf, Christina Schnock-Schafheutle) zeigen mit welcher Tanzlust bei DanceEmotion gearbeitet wird. Danke. Mamma Mia  von ABBA  bekommt als Schlusspunkt des Gala Abends das Krönchen, ein Single Chart Welterfolg und im Rahmen des Finales mit allen Künstlern von DanceEmotion auf der Bühne, fliegen die Tutus der Ballerinen nur so, darob „Auch Schwäne können ABBA“.


Weitere Bilder des Abends sind im Bereich "Impressionen" zu finden.



13.10.2017

Poetry Slam

von Thomas Hensel

Foto: Ellen Schmauss

Gleich bei Ihrem Auftritt legt Sie los. Sophie Passmann, die Moderation dieses Abends bestreitend, fordert einen gewaltigen Auftrittsapplaus ein. Den bekommt Sie hier, heute Abend im KuB, das Sophie Passmann Ego ist auf Betriebstemperatur und was eine Temperatur hat diese Person! Vulkanös.
Sprudelnd witzig, wohltuend einfühlend, eröffnet sie uns den Blick auf das, was Poetry Slam ist: Ein literarischer Dichterwettstreit mittels selbstgeschriebener Texte, unter Einhaltung folgender Regeln – keine Requisiten, Zeitlimit für den Vortrag ca. 6 min., Texte müssen vom Vortragenden selbst verfasst sein, Zitate sind kenntlich zu machen und wir, das Publikum, bilden die Jury. Die alten Griechen feiern fröhliche Urständ: die Agora im KuB. Es gibt drei Gruppen à 3 Teilnehmern. Die da sind Gruppe 1 Stefan Unser (Malsch), Andreas Glunz (Denzlingen), Anna Teufel (Karlsruhe), Gruppe 2 bestehend aus Philipp Stroh (Offenburg), Hans-Joachim Berger ( Denzlingen), Samuel Kramer (Offenbach), Gruppe 3 mit Sarah Altenaichinger (Basel), Moritz Konrad (Karlsruhe) und Dirk Schindelbeck (Denzlingen).

Anna Teufel eröffnet die Wortschlacht mit einem Text über „unüberbrückbare Differenzen, eines Paares wohlgemerkt, welches streitend die Tage Ihrer Beziehung zu Ende bringen. Andreas Glunz versucht zu toppen mit einer Wortformation ...gang, wie Müßiggang, Durchgang, Waschgang und nicht zuletzt eine körperfüllig geschützte Nonne im Kreuzgang. Stefan Unser baut seinen Text rund um Bildung und staatliche Bildungsdekrete. Sokrates wird mittels eines Zitats bedacht. „Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden“. Stefan Unser gelangt nach einer Tofu Wortabstimmung als erster Kandidat in die Endrunde. Danke Sophie Passmann für diese Abstimmungsvariante.
Philipp Stroh hat textlich ebenfalls eine Beziehungsproblematik am Laufen. Rainer und Klaus, einst in dasselbe Mädchen verliebt, treffen diese nach Äonen von Jahren in Ihrer Stammkneipe Eichenstube samt Wirtin Heidrun und Juke Box wieder. Vielmehr sehen Sie die Angeschmachtete, welche wiederum kein Wiedererkennungszeichen gibt. Schürzenjäger Jürgen, damals bereits erhört von Waltraud betritt die Szene. Aus. Hans-Joachim Berger, bisweilen chirurgierender Mediziner im Ruhestand, bemüht die Hochzeit des Figaro und die Lebensumstände kurz vor der 3. Ehelichung eines Barbiers im südostschweizerischen Graubünden. Echt witzig. Samuel Kramer hat es mit dem stummfilmerisch festgehaltenen Schienenstrang nach La Ciotat an der Mittelmeerküste. Filmische Frühzeit, eingefangen in Text. Er schafft es als 2. in die Endrunde. Pause. Drink.
Sarah Altenaichinger geht textlich in die Fauna, genauer Papageienwesen. Die inzwischen herangewachsene Papageiendame Loribet, leider gänzlich farblicher

Foto: Ellen Schmauss

Pracht ledig, möchte den jährlichen Wettbewerb zum schönsten Tier des Zoos unbedingt gewinnen. Alle Körperpartien werden nach und nach mittels abstrusester Färbemittel koloriert. Aber der Regen kam... und trotzdem Preisträger. Wundervoll. Moritz Konrad versucht es mit einem Diskurs zu „ Pazifismus durch Ausschlußverfahren“. Freundin und der von Ihm ungeliebte Hund der Freundin sollen gegeneinander ausgespielt werden. Das klappt nur bedingt. Am Ende bleibt er ausgeschlossen. Dirk Schindelbeck, Sonett- liebhaber und berufsmäßig in der Historie zu Hause, kommt über das Sonett vom zu kleinen Handschuh zu tierischen Kantaten. Genial. Sarah Altenaichinger ist die Dritte in der Endrunde.
Als Interludium drei Stücke eines staugeplagen Nicolai Köppel, Liedermacher aus Heilbronn. “Ich verlieb Dich in mich“, abgelöst vom „Dafür kommst Du zu mir„ geht’s zur olfaktorischen Liebeserklärung an die begehrte Weiblichkeit: Duft von Wurst, Bratenfett, Duft von Pommes -  huiiii. Dann der Gewinner: Stefan Unser wird zum Sieger geklatscht und die Prickelbrause samt Qietscheentchen des Hauptsponsors „Mach Blau“ aus Denzlingen, lassen das Publikum frenetisch toben. Poetry Slam. Gelungen als Format. Um mit Sokrates zu schließen: „Nur der ist weise, der weiß, daß er es nicht ist“. 

Weitere Bilder des Abends sind im Bereich "Impressionen" zu finden.



13.10.2017

Onewayticket im Treffpunkt Foyer

von Thomas Hensel

Onewayticket, die Rockband der Musikschule Freiburg heizt das Foyer des KuB an.
Die heute zu hörende Formation der Band spielt seit ungefähr vier Jahren zusammen. Leider fehlte eine der 8 MusikerInnen. Christian Billian ist Ihr Bandcoach, will sagen Dompteur. Und vor dem Konzert gabs Catering durch eine der Band Mums.
Chiara Kilchling, Paulina Ernst: Gesang/Gitarre, Lilli Baumgartner: Cello, heute auch Gesang, David Mazibrada, Danos Eber-Dick, Nikolai Haas: E-Gitarre, Antonio Haas: Bass, Maximilian Billian: Drums.
„One World“ eröffnet die Session, gefolgt vom Carole King Song  „You have got a friend“, zweistimmig vorgetragen. „Every breath you take“ in voller anwesender Besetzung wird dem Police Hit von Sting komponiert aus den 80er Jahren (meine Zeit-Anm. des Rez.) voll gerecht. Und mehr noch – das anwesende Publikum ist in Tauphase und beginnt zu chillen. Dann Pharrell Williams Song „Happy“, der Saal ebenso. Pause. KuB Cake.
Einen Hit „ Jolene“ von Dolly Parton gibt es zu geniessen. Ich wurde immer jünger und freute mich über die weitere Verjüngung via „Is this love“ von Whitesnake (1987). Und zum Abschluß Led Zeppelin „Stairway to heaven„. Onewayticket,eine formidable Verjüngung für Alle. Temperatur im Foyer stimmt. Das Foyer im KuB lebt, erlebt. Danke Onewayticket.

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12.10.2017

Abend der jungen Musiker

von Thomas Hensel

Foto: Ellen Schmauss

Eric Whitacres „Fly to paradise“ , eine klangliche Hymne aus seinem Musical „Paradise lost“ eröffnen diesen, den jungen Musikern von morgen zugeeigneten Konzertabend.

Kinderchor der Grundschule inklusiv kleiner Choreographie, CVJM-Chor und 4-köpfige Band unter dem Dirigat von Petronella Rußer-Grüning legen vor. Valentin Bittner, Gesang und zum zweiten Mal an diesem Abend Elias Jacob, als Begleiter am Flügel mit „ The Music of the night „ aus Lloyd Webbers Musical „Phantom of the Opera“ . Allseits gut gelungen. Die wohl jüngste Künstlerin an diesem Abend folgt mit ihrer Violine und dem Stück „Boy Paganini“ (Edward Mollenhauer).
Clara Scherberger, vier Jahre Unterricht an Ihrem Instrument und fingerfertig in ausgezeichnetem Training, begleitet am Flügel von Nanotsu Miyaji. Der Musikbogen geht weiter mit dem Blockflötenquartett und 2 Fugen von Bach und einem südamerikanischen Stück van der Roosts „I Continenti: South America". Die Instrumente Altflöte, zwei Tenorflöten und Fagott, musiziert von Sarah Reinbold, Thomas Herrel, Anne Zenker und Johanna Müller, vor allem bei den Bachschen Fugen klasse.

Zeitlich in einem guten Rahmen konnten sich die Mitglieder des PEMSPercussion Ensemble der Musikschule Emmendingen ausleben Und dann gings ab. Die Percussion Sticks flogen von links nach außen rechts und umgekehrt, „akrobastix“ pur. Bongos, weitere Trommelvariationen, Keyboard, Flügel, Xylophon, Marimbaphon werden bespielt von dieser seit einem Jahr zusammen übenden Gruppe und es gibt den „conneticut groove , den „cold duck“(Bongos, Keyboard, Flügel, Trommeln) bis hin zum „busy signal“( Marimbaphon, Xylophon). Was eine Show! Klatschen,Pause und MERCI Schokolade für diese Truppe. Für die Anderen, gibt es diese später, von Petronella Rußer-Grüning überreicht.

Foto: Ellen Schmauss

Das Querflötenquartett Manuel Wüster, Kim Lohfink, Charlotte Ziyeh und Jule Reich, heuer beim Landeswettbewerb Jugend musiziert mit einem 2. Preis bedacht, harmonisch das melodienstarke Pierre Max Dubois Stück „Quatuor pour flûtes“ spielend“. Immer neue musikalische Impulse kommen zum tragen. Die Königsklasse Solo im klassischen Bereich tritt an. Johanna Bittner, alias The Fiddler in der Anatevka Produktion, kann mich daran noch gut erinnern, hat sich ein Bravourstück für dieses Recital erarbeitet: Sergej Prokofievs Sonate op.115 und davon den 1. Satz. Wow und Respekt für diese Leistung an eine junge, schon mit Preisen bedachte Violonistin. Schön ein Instrument zu hören, was nicht so häufig solistisch und so gut, wie heute gehört, im Konzertmodus zu finden ist. Das Akkordeon mit Julia Baumgartner, samt furioser Wiedergabe der Zigeuner-Suite von Wilhelm Bernau. Wenn Astor Piazzollas „Tango Nuevo“ mit dem JUNI aus Tschaikowskys „Jahreszeiten“ op. 37bis  verschmilzt und George Gershwin sich die Ehre gibt, ist eine regional schon ziemlich bekannte Formation bei ihrem Auftritt: Die „Saxobeats“ der Musikschule Waldkirch mit verschiedenen Saxophon Ausprägungen, drums, Piano, samt E-Gitarre stehen unter der Leitung von Katrin Teschke.
Applaus und eine direkte süße Ausformung – MERCI.

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12.10.2017

Elias Jacob im Treffpunkt Foyer

von Thomas Hensel

 

Foto: Ellen Schmauss

Ein sehr vielseitiger Musiker wird präsentiert. Elias Jacob, hat in Freiburg nach einem Schulmusik-Studium die Ausbildung verschiedener Bläserformationen übernommen. Am Klavier und der Posaune firm, lässt er uns durch direkte Anschauung erkennen, was möglich sein kann, wenn technische Instrumentarien und musikalisches Können gekoppelt werden. Sythesizer, Loop-Station, Mikro und Instrument sind die Funktionsträger. Mit einem per Kabel angeschlossenen Instrument kann eine Tonspur aufgezeichnet werden, welche nach bedarf in einer Endlosschleife wiedergegeben wird. Somit können mehrere nicht gleichzeitig spielbare Parts eines Musikstücks zusammengebracht werden. Echt tricky.
Elias Jacob führt uns genau das im Treffpunkt Foyer vor. Erst der Beat, dann eine Grundmelodie, Gesang und zum Schluß die Posaune und erschaffen ist der Song „Feeling my room". Das selbe wird beim nächsten Song erreicht „Baby I freak you“. Und dann als Bonbon, will sagen Zugabe, die Posaune im Universaleinsatz, erst Parts gestückelt und dann wieder zusammengesetzt. Echte Klasse.
Das Foyer im KuB lebt, erlebt. Danke Elias Jacob.

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11.10.2017

Jazznight

von Thomas Hensel

Foto: Ellen Schmauss

Zu Gast bei der 8. Denzlinger Kulturwoche ist an diesem Abend das Axel Kühn – Helmut Lörscher Quartett. Diese Formation mit Helmut Lörscher ( piano), Axel Kühn (sax), Bernd Heitzler (bass) und Daniel Schay (drums) hat es in sich. Was ein Groove ist, wissen und können diese Herren umsetzen.
Jazz lebt von der Improvisation, Tonbildung und Phrasierung, Arrangement und Harmonik. Im Gegensatz zur Klassik hat Ausdruck und Emotion Vorrang vor Ästhetik und Schönklang.

Zu Beginn des Konzertabends wird ein sogenannter Standard gespielt. „I hear a rhapsody“ 1941 von Fragos, Baker jr. und Gasparre veröffentlicht -  sanft und getragen. Es folgt eine Nummer von Axel Kühn „ Access rose for a blue Lady“. Excellent in seiner Umsetzung. Ein Standard encore „Teen Town“, eine Verbeugung vor dem Elektro-Bassisten Jaco Pastorius, leider schon im Jazz Himmel (hoffentlich), und einem Nachtclub in Florida.  Was für ein Bass- Instrumentalist, dieser Bernd Heitzler. Diesen Fingersatz musste bestimmt selbst er lang pauken, um seine Fingermuskulatur daran erinnern zu können, was sie bei „Teen Town“  abzuliefern haben. Ein Durstmacher entlässt in die Pause: Charlie Parker´s in den 40er entstandenes Stück „Cherokee“ an Indian Love Song.

Foto: Ellen Schmauss

Die 1. von zwei Uraufführungen Helmut Lörschers folgt „ Fast but not furious“. Ein Duett für Tenor Sax und Klavier. Und dann als Jazz Ballade „Harmonie du soir“.  Ein unwiderstehlicher George Gershwin Standard  „ Our love is here to stay“ Romanze pur und jazz selig machend, ist Peoples Jazz de luxe.
Axel Kühns modern und vital daher kommendes Stück „ We are the side„ ist der bedauerlich früh eintretende Endpunkt dieses kraftvollen Konzertabends. Die selbstredend gegebene Zugabe, Bahn geschädigt anmoderiert und genannt „ Relaxing
at the bus stop“, gibt einen Ausblick auf den vielleicht bald als Hauptbahnhof fungierenden Denzlinger Bahnhof. Jazz mittels des Axel Kühn / Helmut Lörscher Quartetts im Gepäck - dann wäre es gut auszuhalten, Denzlingen als HBF.

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11.10.2017

Vocanell im Treffpunkt Foyer

von Thomas Hensel

Foto: Ellen Schmauss

Ich hab Sie gezählt, 12 plus 1 , eine Ansammlung an Charme und stimmlichem a-capella Vortrag, welcher nichts an Qualität vermissen lässt. Gleich ob ein- oder vierstimmig. Entzücken beim Vortrag eingeschlossen. Das Foyer im KuB lebt, erlebt.
Wenn Frau, Man(n) sich zum eleganten Ausgehen umziehen oder besser gestalterisch vor dem Kleiderschrank tätig werden wollen, die weibliche Seite der Bevölkerung ist eindeutig im Vorteil, bedeutet das soviel wie“ Putting´on the Ritz“. Der Titel ist von Irving Berlin, 1927 entstanden. Weiter geht’s mit dem Oscar prämierten Song aus The Wizard of Oz „ Over the rainbow“ , für unseren Raum ebenso Oscar fähig.“ Sag mir quando, sag mir wann“, ein Hauch von Nostalgie mit einer kleinen Choreo dazu, bildhübsch und überhaupt – Vocanell, Ihrem persönlichen Putting´on the Ritz in Rot und Schwarz, uni oder kombiniert bis zu den Pumps, schlichtweg im ShowBiz angekommen. Der Ohrwurm „ Somewhere“ folgt und wird vierstimmig intoniert.
Pause – Getränk und Fingerfood.
Nach der Pause, die Saalöffnung für die JazzNight drängt ein wenig, werden die musikalischen Schmankerln „Downtown“, „Summertime“ aus Porgy und Bess und „Moon River“ musiziert. Johnny Mercers Text und Henry Mancinis Notensatz von Moon River steht VOCANELL „ gut  zu Ton“, Gesicht sowieso. Und es hatte günstigerweise zum Song zu dämmern begonnen. Das passt zu Moon River. Da war das gehaucht gesprochene „lebendig“ des Kuckuck Lieds am Ende des Foyer Konzerts der I-Punkt. Petronella Russer-Grüning – Merci für diesen VOCANELL.

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10.10.2017

Treffpunkt Foyer

von Thomas Hensel

Foto: Ellen Schmauss

Literatur und zumal die lyrische Ausformung, Musik und Bildende Kunst an einem Abend zusammenzuspannen ist eine herausfordernde Unternehmung. Da bedarf es des KuB Cakes und weiterer arabischer Köstlichkeiten, um den Blutzuckerspiegel ob der lyrischen, akustischen und visuellen Beanspruchung ab und an wieder ins Gleichgewicht zu bringen . Und eines kräftigen Brecht Zitats, angeführt vom Gründer des Literaturkreises Denzlingen Prof. Dr. Werner Schwan:
„Glotzt nicht so romantisch“.

Prof. Schwan und die VortragsakteurInnen setzten den lyrischen Bertolt Brecht in Szene.
Beginnend als anarchisch-nihilistischer Expressionist, gelangt Brecht bald zu einer extremen Sachlichkeit in seinen Werken, mit der Ihm eigenen Mischung aus Gesellschaftskritik und Groteske. Wie Prof. Schwan in seinen einleitenden Worten ausführt , bleibt Brecht immer ein Fürsprecher der Schwachen, Unterprivilegierten, Abhängigen. Selbst Flüchtling, über Dänemark, Russland vor dem Naziterror nach Kalifornien emigriert gibt es den Anknüpfungspunkt an unser Heute. Wenn sein Ausflug in die Boheme („Vom armen B.B.) in den Versen 3,4 & 5 anklingt bleibt er immer im Diesseits, nichts Jenseitiges tritt auf. Er pflegt einen saloppen Ton und zielt parodistisch auf die Gebrauchsliteratur. Die Kindsmörderin Marie Farrar (Von der Kindesmörderin Marie Farrar) in Wahrheit eine starke Frau, die frühe, wohl ungewollte Schwangerschaft ertragend, den Zustand vertuschend und unterdrückend, selbst ein Underdog, versucht Sie schlicht zu überleben. Und befreit sich mittels dieses Tuns aus Ihr aufgezwungenen Abhängigkeiten. Eine starke Frau.
Im Gedicht „ Mutter Courages Lied „ hält uns Brecht den Spiegel vor. Was passiert, wenn vorhandenes Wissen um Zusammenhänge nicht genutzt und gelebt wird. Und schon sind wir wieder in der Jetzt Zeit angekommen. „Lyrik kann alles ausdrücken, sie ist immer gleichwertig mit der Prosa“ , sagt Prof. Schwan in seiner Ausführung.

Ellen Schmauss

Und sofort wurde nachgelegt. Das TRIO INTERLUDIO mit Lutz Thormann/ Querflöte, Uschi Kopp/ Violine, Cajon und Beate Geier/ Klavier musizierten zwei Kurt Weill Nummern, aus der Dreigroschenoper  „Die Seeräuber Jenny“ (Uschi Kopp) und „Der Kanonensong“ (Lutz Thormann). Nach der Pause sind wir auf das Schönste mit einem weiten Reigen von Melodien des Trio Interludio, entnommen dem Orient, Übersee, bis hin zu Mazedonien, Griechenland und Israel mit Klezmer, bedacht worden.
Zuvor kommt der 3. Klang zu „Gehör“. Und dieser ist zum Anschauen und sogar bei Kauf mit nach Hause zu nehmen. Der Denzlinger Kulturkreis hat den Austausch der Alt-Bohlen um das KuB herum zum Anlass genommen, eine Aktion „Bohlen ab- und umgecycelt mittels der Künstler des Arbeitskreises Bildende Kunst zu initiieren. Bretterwald, Kerbholz, Brettspiel und Tagträume sind die beispielhaft angeführten Resultate dieser Aktion und im KuB zu besichtigen und zu erstehen, will sagen kaufen. Das Foyer ist eröffnet.

Hinweis Literatur:
Bertolt Brecht , 100 Gedichte, Suhrkamp Verlag
Bertolt Brecht, Die Gedichte, Herausgegeben von Jan Knopf
Suhrkamp/ Insel

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09.10.2017

Pianistenfest

von Thomas Hensel

Foto: Ellen Schmauss

Wenn sich 9 ehemalige Studenten einer Klavierklasse aus sieben Ländern an einem 9. im KuB in Denzlingen zu einem Konzert treffen, über eine Zeit ein umfangreiches und spannendes Programm erarbeiten und dann mit soviel Spaß und Spielfreude agieren, hat das durchaus etwas mit Zuneigung und Verbundenheit zu tun.
Prof. Michael Leuschner hat es zur 8. Denzlinger Kulturwoche mit seinen Protagonisten wieder in Pianistenklänge umgesetzt. Solistisch, an zwei Klavieren, sowie an zwei Klavieren 8-händig, wird musiziert.

Giorgi Abuladze spielt ein Choral Vorspiel, eine Transkription Busonis nach der berühmten Kantate Bachs BWV 140 „ Wachet auf ruft uns die Stimme „ ruhig, nicht zu weihevoll getragen und hochelegant. Olga Fedorova bringt das Hennentum- und leben von Rameaus „ La Poule „ spielend umgesetzt. Barockes Eierlegen mit Bravour.
Yao Liu, zu dieser Pianistensession eigens aus Peking angereist, gibt mit Ihrem Spiel den Anklang an die Tradition der Peking Oper in ihrer ältesten Ausformung „Pi Huang“. Für Westler schwere Kost, aber Ohren auf. Der Rezensent ist emotional eingefangen.
Timur Gasratov gibt die „Soirée de Vienne Nr.6“. Eine Bearbeitung Liszts von Klaviertänzen Schuberts. Damit hat Herr Gasratov direkt das Herz des Saalpublikums erreicht, Virtuosentum als Plus, nicht im Vordergrund. Goun Kim verhilft mit Ihrem Spiel einem zu Unrecht nicht mehr Gehörten zu musikalischem Wiedererstehen – Louis Moreau Gottschalks „Tournament Galop“, schnell und feurig interpretiert und dargeboten. Spaniens Musikliteratur ist mit der „Castilla“ von Isaac Albéniz  mit der Interpretin Saori Miyazaki vertreten. Albéniz macht seine Liebeserklärung an Kastilien mit einer Seguidilla, allegro in Fis-dur und Frau Miyazaki wiederholt diese Liebeserklärung an uns, das Publikum mit Ihrem Spiel.Robert Schumanns „Widmung“ ist an sich schon bewegend genug. In der Klavierbearbeitung Liszts wird hörbar gemacht, was Schumann die Sängervortragenden tun lässt. Erhörbare, gestraffte, reife, im Zaum gehaltene Emotion. Wundervoll ruhig und die Emotion musiklisch aufbauend, Danlin Felix Sheng in Liszts Klavierbearbeitung.
Diese Träne habe ich gern gegeben.

Foto: Ellen Schmauss

Wenn Alexander Troitskiy Sergeij Rachmaninoffs „4. Prélude in D-dur“(10Préludes sind es) beginnt, ahnt man(n) was kommt. Andante cantabile heißt als Musik Zeitmaß „gesanglich schreitend“. Das 4. Prélude ist ein Lied ohne Worte, sehnsüchtig verheißend, richtig für Herrn Troitskiys Spiel. Beim Vortrag von Robert Umanskiys Chopin Walzer op. 34,3 möchte die CD aller Walzer bitte gleich beiliegen. Schade das es von diesem Konzert keinen Mitschnitt geben wird. Denn wann hört ein Konzertpublikum ein Angebot an 4- und 8-händig dargebotener Klavierliteratur wie den 1. und 4. Satz der 4. „ Italienischen“ Symphonie von Mendelssohn-Bartholdy oder einer „Carmen Suite“ von Georges Bizet, jeweils 8-händig gespielt und chilimäßig feurig! Zwei Zugaben wurden erklatscht und
dankbar angenommen. Einfach mehr.

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08.10.2017

Theaterabend des CVJM-Theaters

von Thomas Hensel

Foto: Ellen Schmauss

Boulevard so wie er sein soll. Schnell, spritzig, sich in den Dialogen selbst überholend undfrivol. Das alles ist gegeben, wenn das Ensemble des CVJM-Theaters unter der Leitung von Marianne Rappold die Bühne blitzen lässt.

Der Brautvater Timothy R. Westerby (Michael Gehrke) ist am Hochzeitsmorgen seiner Tochter Jane und deren australischem Bräutigam Nicolas Babcock am Ende seiner nervlichen Kapazität angelangt. Frau, Schwiegereltern und Kompagnon, eine parallel zur Organisation des üppigst geplanten Hochzeitsfestes zu stemmende Werbekampagne eines BH Unternehmens sind einfach zu viel für den überarbeiteten Brautvater. Sein sockensuchender Schwiegervater Gerald Drimmond (Andreas Braun) und die Ihn ablehnende Schwiegermutter Daphne (Marianne Rappold) machen das Tollhaus komplett.

Misses Westerby (Barbara Denkinger), seine ihm ganz Angetraute, kann das Chaos nur bedingt entzerren. Der Kompagnon Bill Shorter (Markus Nübling), verliebt in die Hausherrin, kann zwischen Büstenhalterwerbeauftrag und seiner nicht ausgelebten Amoure nur kurz die Gattenrolle Westerby übernehmen.

Die Kirche St. Barnabas wird erst mit einiger Verzögerung erreicht, die Limousinen zur Kirche zu spät, gar nicht oder falsch besetzt auf den Weg gebracht und der Hausherr erlebt mehrere Türstoß Unfälle, welche ihn identitätsmäßig nahezu vollständig zerreißen. Eine für die anderen unsichtbare Freundin Polly, 20er Jahre Charleston Girl mit Bubikopf und rotem Fransenkleid (Yvonne Mick), bringt den Rest der Hochzeitsgesellschaft anden Rand des Kollapses.

Ein Fenstersturz, diesmal nicht in Prag, sondern im idyllischen Südwesten Englands, bringen Timothy in die Realität zurück und den Gatten runderneuert und im zweiten Flitterwochendelir wieder an die Seite seiner beglückten Frau. Hélas. Sie fahren zur Kirche und es wird geheiratet. Die Braut Westerby (Jana Morgenthaler) trägt ihr mondänes Brautkleid doch noch in die Kirche. Der Vater des Bräutigams, Charles Babcock (Raphael Baumann) ist zufrieden. Happy End im Boulevard und Applaus für die Akteure. Bravo.

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08.10.2017

Eröffnung der 8. Denzlinger Kulturwoche

von Thomas Hensel

Foto: Ellen Schmauss

Denzlinger Kerbholz und eine Kerbe für die Kultur in der Regio hat begonnen - die 8. Denzlinger Kulturwoche. Das neu benamte "Denzlinger Streichquartett" mit Sibylle Scherberger u. Marion Schmidt Violine, Katharina Weeber Bratsche und Brita Maria Kopf am Cello, gaben den Rednern unter anderem mit Mozarts Streichquartett Nr.13, d-moll K.173 und kontrapunktisch mit „ Der Kleine Grüne Kaktus“ der Comedian Harmonists, ein schönes Entrée. Und der Bogen ist wie immer in der Kulturwoche weit aufgespannt.

Beginnend mit dem Schirmherrn der. 8. Denzlinger Kulturwoche, Bürgermeister Markus Hollemann und der neuen Leiterin der Kulturwoche Petronella Rußer-Grüning, wurde die Historie vom Begründer der Kulturwoche, Prof. Dr. Dieter Geuenich bis zur jetzt beginnenden 8. Kulturwoche getragen. Das Programm beinhaltet Boulevard Theater, klassisches Pianistenfunkeln bis hin zum Abend des Poetry Slam, wundervollen Jazz, den musiklischen Nachwuchs,Tanz und Literatur.

Foto: Ellen Schmauss

Das Foyer des KuB wird heuer in den Ablauf miteinbezogen und nicht länger als zu durcheilender Raum gewertet, sondern als weitere Spielfläche, zum Beispiel für junge Musiker, die Bildende Kunst, die Literatur und der Freude an Gourmet Schmankerln. Der KuB-Cake des Denzlinger Bäcker- und Konditormeisters Michael Dick lassen bestimmt nicht an Kalorien zählen denken. Kultur ist einfach himmlisch!

Brigitte Liebel für den Arbeitskreis Bildende Kunst und das humorige Rednerpaar Sieglinde Bock und Christel Meyer machen neugierig auf die Kunstausstellung des Malkreises unter dem Motto Variation und das Denzlinger Kerbholz dk unter anderem mit dem „ Bretterwald „.

Schön das es diese Kulturwoche in und für die Regio gibt.

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Herzlich Willkommen


Viele von Ihnen werden sich fragen, wie es weitergeht mit der Kulturwoche nach dem Wechsel im Vorstand des AKVD. Mutig, vorausschauend und stets für die Kultur in Denzlingen eintretend, hat Prof. Dr. Dieter Geuenich, Gründer der Denzlinger Kulturwoche, das Kulturleben in Denzlingen auf seine ganz spezielle Art und Weise geprägt. Wir machen es uns zur Aufgabe, dieses Erbe weiterzutragen und zu erweitern, um das Programm für die Zukunft noch attraktiver zu gestalten, noch mehr Menschen zu erreichen und für unsere vielfältige Kultur zu begeistern.
Nach sieben erfolgreichen Denzlinger Kulturwochen seit 2003 haben wir es gewagt, ein etwas anderes Konzept in die Wege zu leiten. Darbietungen professioneller Künstler aus der Region aus Literatur, bildender Kunst, Musik und Tanz sowie ein Podium für junge Künstler stehen auf dem Programm. Dafür konnten wir hochkarätige Musiker wie z.B. das Axel Kühn/Helmut Lörscher Jazz-Quartett gewinnen. Neu ist auch ein Poetry Slam Abend mit dem jungen, international bekannten Slammer Tobias Gralke als Moderator. Auch sind wir Ihrem Wunsch gefolgt, einen Abend aus dem Genre Tanz auf die Bühne zu bringen. Mit dem Tanzstudio Dance Emotion und dem Musikverein Denzlingen wird dieser Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis. Und natürlich werden Sie auch viele altbekannte Künstler wiedersehen, die schon seit vielen Jahren die Denzlinger Kulturlandschaft mit überaus eindrucksvollen und stimmigen Veranstaltungen auf höchstem Niveau prägen.
Außerdem wollen wir das Foyer im Kultur & Bürgerhaus noch mehr in den Fokus rücken. Es soll zu einem Treffpunkt kulturellen Zusammenseins werden. Ein ganz spezieller KuB-Cake wird als besondere kulinarische Attraktion zur Kulturwoche kreiert und an der Theke im Foyer zu bestaunen und zu kosten sein. Davon gibt es allerdings nur ein bestimmtes Kontingent, nach dem Motto „wer zuerst kommt, darf genießen“. Dafür konnten wir Bäcker-und Konditormeister Michael Dick gewinnen, der sich einen richtigen Augen-und Gaumenschmaus ausgedacht hat.
In diesem Jahr wählte die siebenköpfige Jury einen Kulturpreisträger der ganz besonderen Art. Sie werden überrascht sein.

Sind Sie neugierig geworden? Dann lassen Sie sich die Kulturwoche nicht entgehen.

Mit der Abo-Karte, die ab Mitte August erhältlich ist, sind Sie auf der ganz sicheren Seite, für alle Veranstaltungen einen Platz zu bekommen. Wenn sie nur Einzelabende genießen wollen,  können Sie dafür Anfang September Karten erwerben. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass die Events der Kulturwoche eine halbe Stunde früher als in den Jahren zuvor beginnen, also bereits um 19.30 Uhr.
Bleibt schließlich ein besonderer Dank an unseren Schirmherrn Bürgermeister Markus Hollemann, der sich diese Kulturwoche zur Herzensangelegenheit gemacht hat.
Ein herzliches Dankeschön an alle Künstler, das AKVD-Team, ehrenamtlichen Helfer, den Technikern und bereitwilligen Sponsoren und Spendern. Blättern Sie in unserem Programmheft oder besuchen Sie unsere Webseite – und genießen Sie dann unsere Veranstaltungen. Sie werden nicht enttäuscht sein. So wünsche ich Ihnen eine ereignisreiche 8. Kulturwoche mit bewegten Momenten und heiße Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, herzlich willkommen.

Petronella Rußer-Grüning
Vorsitzende des AKVD e.V.